Groß angelegte Investitionen in Cyber Defence schließen nicht automatisch alle Gefahren aus, wenn kritische Einfallstore wie kompromittierte Nutzeridentitäten, exponierte Netzwerkdienste und ungepatchte Systeme verborgen bleiben. Im InfoGuard Whitepaper Threat Intelligence Insights 2025 werden Bedrohungsszenarien von Phishing-Kampagnen bis Supply-Chain-Exploits dargestellt und gezielte Maßnahmen für Identity Security, EDR und NDR sowie Managed Risk Exposure beschrieben. Die vorgestellte Roadmap schafft Transparenz, priorisierte Handlungsfelder und ermöglicht eine nachhaltige Reduzierung von Cyberrisiken.
Inhaltsverzeichnis: Das erwartet Sie in diesem Artikel
Cyberangriffe vorbeugen: Visibility auf alle Assets schafft proaktive Abwehr
Wenn Unternehmen ihre Assets nicht transparent überwachen, bleiben Schwachstellen so lange verborgen, bis Cyberkriminelle sie entdecken. InfoGuard empfiehlt deshalb einen wiederkehrenden Angriffsflächenanalyse-Zyklus: Asset-Discovery, Netzwerkanalyse zur Erreichbarkeitsprüfung, Risiko-Bewertung realer Bedrohungsszenarien und Priorisierung nach Impact. Erst mit vollständiger Visibility auf alle Ressourcen – von Cloud-Instanzen über offene Ports bis hin zu ungepatchten Geräten – lassen sich verdeckte Einfallstore erkennen und präventiv absichern.
Brute-Force-Attacken und Schwachstellen-Exploits prägen Cyberangriffe im Jahr 2025 wesentlich
Gemäß InfoGuard SOC-Statistik 2025 lösen Phishing-Angriffe mit einem Anteil von 43 Prozent die meisten Sicherheitsvorfälle aus, unterstützt von KI-gestützter Automatisierung. 25 Prozent nutzen schlecht geschützte Remote-Dienste via Brute Force und Password Spraying. Öffentliche Schwachstellen werden in 20 Prozent der Fälle innerhalb durchschnittlich 2,1 Tagen ausgenutzt. Supply-Chain-Schwachpunkte machen 12 Prozent aus und verdeutlichen die Notwendigkeit integrierter Threat-Intelligence- und Risikomanagementprozesse. Unternehmen sollten umfassende Monitoring-Lösungen einsetzen, frühzeitige Erkennung, Analyse und automatisierte Gegenmaßnahmen sicherzustellen.
Risikobasierte Detection priorisiert Broker-Zugänge als kritische effektiv manuelle Sicherheitslücke
Initial Access Broker fungieren als Knotenpunkt in einem globalen Netzwerk für kompromittierte Credentials. Auf spezialisierten Marktplätzen werden VPN- und Cloud-Zugangsdaten oder Admin-Logins veräußert, nachdem sie validiert wurden. Diese Handelsplattform sorgt dafür, dass Cyberkriminelle sofort über funktionierende Hintertüren verfügen, lange bevor Ransomware-Angriffe oder Datenexfiltration stattfinden. Sicherheitsverantwortliche, die diese Abläufe verstehen, können ihre Detection-Pipelines optimieren und unautorisierte Authentifizierungen bereits im Keim ersticken durch gezielte Analyse von Login- Netzwerkmetriken sowie automatisiertes Alerting abwehren.
Identity Use Cases als Basis für kontinuierliches Sicherheitsmonitoring etablieren
Identitätsschutz ohne Malware erkennt InfoGuard als Schlüssel zur Cyberabwehr. Sie empfiehlt sieben Schutzinstanzen: FIDO2-Keys und Passkeys für phishingresistente Authentifizierung, bedarfsgerechte Zugangssteuerung via Conditional Access, restriktive Verwaltung privilegierter Konten, durchdachte Passwort-Richtlinien, permanentes Session-Management, abgesicherte Reset-Prozesse durch Helpdesk und praxisorientierte Identity Use Cases für Echtzeit-Monitoring. Zusammen formen sie eine eigenständige Disziplin der Identity Security und erhöhen die Reaktionsfähigkeit bei Vorfällen und unterstützen Compliance-Anforderungen.
Ganzheitliche Cyber-Sensorik bietet umfassenden Schutz gegen verdeckte Angriffsabläufe automatisch
Mit installierten EDR-Agenten auf Workstations, Servern und kritischen Admin-Systemen überwacht die Security-Infrastruktur fortlaufend Prozessketten, Authentifizierungsversuche und laterale Bewegungen. Sind Agenten nicht realisierbar, ersetzen gehärtete Jump Hosts und NDR-Komponenten die Überwachungslücke und liefern Netzwerkdaten. Ein zentrales SIEM korreliert alle Endpunkt- und Netzwerk-Telemetrien, erkennt Muster und generiert Alarme. Sicherheitsteams können so Angriffsabläufe Schritt für Schritt nachverfolgen, Gegenmaßnahmen priorisieren und Bedrohungen bereits im Ansatz unterbinden.
Schwachstellenmanagement erhält mehr Aussagekraft durch Einbeziehung relevanter akuter Systemkontexte
Managed Risk Exposure verbessert das Vulnerability Management, indem es technischen Befund mit Kontextinformationen anreichert. Erreichbarkeit, Berechtigungsmodelle, Konfigurationen und bekannte Angriffsvektoren fliessen in ein umfassendes Risikoprofil ein. Auf dieser Basis werden Tickets nach tatsächlicher Bedrohungslage priorisiert. Ein zugänglicher Server mit moderaten Sicherheitslücken kann wichtiger sein als ein isoliertes System mit kritischen CVEs. Die so entstehende Priorisierung unterstützt Entscheidungsträger bei der effizienten Allokation begrenzter Ressourcen zur Risikoabsenkung. und erhöht die Cyberresilienz nachhaltig.
Praxisnahe Insights 2025-Whitepaper: Identitätsschutz und Webinar am 27. Mai
Im Whitepaper Threat Intelligence Insights 2025 stellt InfoGuard detaillierte Auswertungen von mehr als 350 realen Vorfällen vor und identifiziert kritische Angriffspfade präzise. Der Bericht zeigt, warum effektive Identitätssicherung, umfassende Transparenz über alle Endpunkte und automatisierte Response-Mechanismen für das Sicherheitsjahr 2026 unverzichtbar sind. Das ergänzende Cyber Threat Intelligence Webinar am 27. Mai 2026 liefert Live-Demos, interaktive Fallbeispiele und expertengetriebene Handlungsanleitungen zur sofortigen Umsetzung in Unternehmensnetzwerken. checklistenbasierte Vorgehensweisen sowie riskobasierte Priorisierungsmodelle enthalten.
Mit Threat Intelligence Insights 2025 erhalten Unternehmen ein umfassendes Framework, das Threat Intelligence, Identity-Security-Maßnahmen, EDR/NDR-Sensorik und risikobasierte Angriffsflächenanalyse vereint. Endpunkte und Server werden kontinuierlich überwacht, um verdächtige Aktivitäten sofort zu identifizieren. Die Schwachstellenbewertung nach Erreichbarkeit und Impact garantiert eine zielgenaue Priorisierung. Durch die enge Verzahnung von Daten, automatisierten Prozessen und Security-Experten entsteht eine belastbare Verteidigung, die Cyberrisiken früh erkennt und nachhaltig minimiert.

